Über uns - Leitsätze
Laut der Präambel unserer Satzung ist die geistige Grundlage der AJ St. Eustachius “die Tradition des deutschen Waidwerks, das durch die gegenseitige Ergänzung von gewachsenem Brauchtum und wissenschaftlich fundierten Grundsätzen der Jagdausübung und Hege in der Welt beispielgebend und für den deutschen Jäger verpflichtend ist.”
Der Erwerb des Jagdscheins ist Pflicht. Die Mitglieder der Jägerschaft tragen Farben als offenes Bekenntnis ihrer Prinzipien und als verpflichtendes Zeichen ihrer frei gewählten akademischen Gemeinschaft. Die AJ St. Eustachius Würzburg ist konfessionell und politisch ungebunden.
Von Anfang an suchten wir von Würzburg aus nach Kontakten zu anderen Jägervereinigungen. Nachdem einige von uns bereits 1967 als Gäste am Verbandstag des WJSC teilgenommen und so den Verband kennengelernt hatten, stellten wir 1968 sofort den Aufnahmeantrag, der auf dem Verbandstag 1969 in Spangenberg genehmigt wurde. Diese Integrationsphase wurde im Wintersemester 1970/71 mit dem Inkrafttreten unserer Satzung und ihrer Ergänzung durch eine Geschäftsordnung abgeschlossen. Auch dem Ziel, eigene und bessere Jagdmöglichkeiten zu haben, kamen wir durch die Rezeption jagdlich gut ausgestatteter Bundesbrüder näher. Ebenfalls ergaben sich durch unsere Hundeführer (z.B. GM Bbr.Keck) und die kleine Bläsergruppe jagdliche Kontakte. Hinzu kamen Einladungen aus dem WJSC, so daß die Parole “Eichelhäher gewaidwerkt” bald der Vergangenheit angehörte. Daß unsere Erfolge bei den Jagden für die damalige Zeit beachtlich waren, ist im wesentlichen auf die regelmäßigen Übungsschießen zurückzuführen. Aber auch die jagdlich-theoretische und allgemeine Fortbildung, wurde (und wird noch heute) auf den Jägerabenden gepflegt durch Referate, Lehrgänge usw.
Heute jagt die AJ St. Eustachius mit großem Erfolg und allen Kalibern in allen Regionen und Erdteilen. Das trifft auch für die Aktivitas zu, die mit Einladungen der Alten Herren gut versorgt ist.